Aktuelle Informationen

… wie Termine und Ankündigungen sende ich Ihnen gerne zu – bitte schicken Sie mir eine eMail anfrank-heidrich@gmx.de

Bisherige Projekte:

Weihnachten bei den Buddenbrooks
Weihnachten bei den BuddenbrooksWeihnachten wird das Fest der Familie genannt. Und jede Familie hat ihre eigenen Traditionen und Gebräuche: Was gibt es zu Essen, wo steht die Krippe, welche Lieder werden gesungen, und wie ist der Ablauf der Bescherung?
Auch bei den Buddenbrooks ist das so, wie uns Thomas Mann meisterlich erzählt. Er berichtet uns zudem von den familiären Konflikten und den kleinen Missgeschicken, die unweigerlich den geordneten Ablauf bedrohen. Und er schildert die Aufregung des kleinen Hanno, der auf den Moment wartet, in dem sich die großen Flügeltüren öffnen und den Blick ins Bescherungszimmer mit dem reich geschmückten Weihnachtsbaum freigeben.
Frank Heidrich las diesen, vielleicht populärsten Abschnitt aus dem 1901 erschienenen Roman und ließ sein Publikum teilhaben an dem Hohen Fest in einem alten hanseatischen Patrizierhaus.

Plakatmotiv „Sinneslust und Frömmigkeit“„Sinneslust und Frömmigkeit“ – Eine barocke Einstimmung auf die Messe h-moll von Joh. Seb. Bach

Die Messe in h-moll hat schon viele Menschen in ihren Bann gezogen. Johannes Brahms meinte einmal über das Stück: „Man sollte es Menschenwerk nicht zutrauen, so erheben und erschüttern zu können.“ Franz List schrieb: „Die h-moll Messe ist der Mont-Blanc der Kirchenmusik – höher kann man in der abendländischen Musik nicht hinaus.“ Und der Verläger Nägli, der den Erstdruck der h-moll Messe 1818 herausgab, bezeichnete die Messe als „das größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten“.

Jugendchor und Kantorei der Ev.-luth. Tabita-Kirchengemeinde Ottensen-Othmarschen feierten im November 2013 die 50. Wiederkehr der Grundsteinlegung ihrer Ansgarkirche mit einem großen Konzert. Knapp zwei Monate vorher fand diese Einführungsveranstaltung mit Text, Musik und Bild statt. So konnte man sich dem großen Werk und seiner Zeit nähern. Frank Heidrich trug Texte vor und gab einen Einblick in die zeit- und musikgeschichtlich Einordnung der h-moll Messe. Valeria Stab am Klavier, Jugendchor und Kantorei der Ev.-luth. Tabita-Kirchengemeinde unter Leitung von Eva Overlack vermittelten musikalische Eindrücke.

Feinde | Brüder. Deutsche Kriegsgefangene in Japan
Im ersten Weltkrieg waren Deutschland und Japan Kriegsgegner. Japanische Truppen nahmen 1914 die Hafenstadt Tsingtao, die damals deutsche Kolonie war, ein und brachten die Gefangenen nach Japan. Unter den Gefangenenlagern nimmt eines eine Sonderstellung ein: In Bando setzte der Kommandant Matsue auf Selbstverwaltung und erlaubte den Insassen die Gründung lagereigener Betriebe, zum Beispiel einer deutschen Bäckerei, und ein Gefangenen-Orchester führte erstmals in Japan Beethovens 5. Sinfonie „Ode an die Freude“ auf.
In der Hamburger Vernissage der Installation, die dieses ungewöhnliche Geschichtskapitel zeigt, und bei der Ausstellung in Saarbrücken aus Anlass der Uraufführung des gleichlautenden Dokumentarfilms las Frank Heidrich aus Briefen und Texten der Insassen.

„Der Mond ist aufgegangen“ – Lieder und Gedichte zur Nacht
In Zusammenarbeit mit dem Gesangsensemble „Der Kleine Catch Club“, in dem Frank Heidrich auch als Bariton singt, entstand dieses Programm. Rund um verschiedene Chorsätze des bekannten Textes von Matthias Claudius begibt sich das Publikum mit der Musik des Sextetts und Heidrichs Sprecherstimme ins Dunkel, ins unheimliche, romantische und süße Dunkel von Texten und Liedern aus fünf Jahrhunderten.

Literaturlesung im Advent – entspannen und genießen
Die vorweihnachtliche Zeit bedeutet für viele von uns Stress, Hektik, viele Verpflichtungen und Termine. Dabei gerät der eigentliche Sinn dieser Zeit in Gefahr, in den Hintergrund zu geraten: zur Ruhe kommen, in sich gehen und sich auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen.
Um dem entgegen zu wirken, lud der Kultursprecher Frank Heidrich zu einer vorweihnachtlichen Literaturlesung. Er trug ausgewählte Geschichten und Gedichte von verschiedenen Autoren vor. Es sind heitere, besinnliche und nachdenkliche Begebenheiten, die in den Werken geschildert werden. Was erlebt beispielsweise ein Kellner in einem Grand Hotel am Heiligen Abend? Wann und wie wurde der Christbaum erfunden? Wie bereiten sich Menschen auf die Weihnachtstage vor? All dies erfuhren die Gäste dieses Adventsprogramm.

Felix Mendelssohn zum 200. Geburtstag
Lesung aus Briefen Felix Mendelssohns und Fanny Hensels
Der Komponist Felix Mendelssohn (1809–1847) hinterließ eine umfangreiche Korrespondenz. Auf seinen zahlreichen Reisen durch Deutschland und Europa berichtete er täglich in Briefen an Familienangehörige, Lehrer und Komponistenkollegen über Reiseerlebnisse, kulturelle Ereignisse und Privates.
Anlässlich Mendelssohns 200. Geburtstages las Frank Heidrich zusammen mit Sybille Hausburg im Rahmen einer romantischen Serenade ausgewählte Briefe des Komponisten und seiner Schwester Fanny Hensel. Die Texte geben Zeugnis über das reiche Musikleben seiner Zeit und bringen dem Zuhörer auch den Privatmenschen Mendelssohn näher. Ein besondere Schwerpunkt lag im engen, doch nicht unproblematisches Verhältnis zu seiner älteren Schwester Fanny. Umrahmt wurde die Lesung durch romantische Chormusik von Felix Mendelssohn, Fanny Hensel, Johannes Brahms und Joseph Rheinberger, gesungen vom Konzertchor Buchholz unter der Leitung von Rainer Schmitz.

Plakat der Veranstaltung „Damit wir uns nicht verlieren“„Damit wir uns nicht verlieren“
Lesung Scholl/Hartnagel
„Damit wir uns nicht verlieren“ – so lautet der Titel des 2005 im S. Fischer-Verlag publizierten Briefwechsels zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel, eine Sammlung von bewegenden Liebesbriefen, geschrieben unter schwierigsten Bedingungen in den Jahren 1937 bis 1943.
1937 hatte die damals 16-jährige Gymnasiastin Sophie Scholl den vier Jahre älteren Leutnant Fritz Hartnagel im Hause einer Freundin kennen gelernt, und es begann eine außergewöhnliche Liebesbeziehung, deren Auf und Ab die Korrespondenz ebenso spiegelt wie die persönliche, weltanschauliche und politische Entwicklung der beiden Briefautoren.
In dem von Frank Heidrich entwickelten Programm lasen er und die Hamburger Schauspielerin Sabine Schindler ausgewählte Passagen aus diesem faszinierenden Briefwechsel, in denen vor allem die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel aufgezeigt und die Persönlichkeitsentwicklung der beiden jungen Menschen nachvollzogen wird. Abgerundet wurde das ca. 90minütige Programm durch Klavierkompositionen des jungen Komponisten Sebastian Sprenger.

„Die Entdeckung der Currywurst“
Im Rahmen von „Eine Stadt liest ein Buch“ der Kulturbehörde Hamburg

Im Jahre 2003 war die Novelle „Die Entdeckung der Currywurst” der Titel für die Aktion „Eine Stadt liest ein Buch“, die von der Kulturbehörde ausgerichtet wurde. Aus dem Buch wurde in einer Woche in 60 Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet vorgelesen, Schulklassen nahmen es im Unterricht durch und – passend zur Geschichte – ein Restaurant bot eine Currywurst-Verkostung an.
Frank Heidrich las zusammen mit Annabel Andreas mehrfach in Hamburger Bücherhallen (öffentliche Bibliotheken) Auszüge aus der Novelle.